Termine

Hier finden Sie unsere aktuellen Termine.

Donnerstag, 2020-07-30

Leibniz Book A Scientist: Das Speeddating mit der Wissenschaft

Dr. Lioudmila Chatalova (Foto: IAMO)
Wer entscheidet, was ich online sagen darf? Wie schlau sind unsere Nutztiere? Und was macht das Altern mit dem Stoffwechsel? Bei "Book a Scientist" beantworten Leibniz-Forschende Ihre Fragen zu Themen, die das alltägliche Leben berühren.

Wer nicht fragt, bleibt dumm – das wusste schon die Sesamstraße. Bei "Book a Scientist" haben Sie die einmalige Chance, sich 20 Minuten lang mit einer Expertin oder einem Experten der Leibniz-Gemeinschaft auszutauschen und alles zu fragen, was Sie schon immer zu Ihrem Lieblingsthema wissen wollten.

Wann?
18. August 2020
12:00 Uhr | 12:20 Uhr | 12:40 Uhr
16:00 Uhr | 16:20 Uhr | 16:40 Uhr

Wo?
Online

Nachdem Sie sich für ein Zeitfenster angemeldet haben, erhalten Sie eine Bestätigung sowie weitere Informationen zu Ihrem Treffen mit der Wissenschaft. Senden Sie uns dafür einfach eine E-Mail mit dem gewählten Thema und Ihrem präferierten Zeitfenster und buchen Sie sich so Ihr "Date" mit einem klugen Kopf. Wählen Sie aus mehr als 50 Themen der folgenden Bereiche aus:

Sprache, Bildung & Open Science

Umwelt, Mobilität & Energie

Literatur, Kultur & Geschichte

Medien, Internet & Journalismus

Mensch, Natur & Ökosysteme

Gehirn, Informationsverarbeitung & Resilienz

Wirtschaft, Arbeit & Technik

Gesundheit, Altern & Ernährung

Mit dabei ist auch die Leiterin der WCH-Nachwuchsgruppe am Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO), Lioudmila Chatalova.

Ressourcen – Sollen und könnten wir unseren Konsum bewusst mäßigen?

Deutschland will nachhaltiger werden. Unter anderem durch eine verstärkte stoffliche Nutzung nachwachsender Rohstoffe, deren Importe bereits heute bei über 60 Prozent liegen. Ist eine komplette Umstellung auf alternative Rohstoffe überhaupt möglich und sinnvoll? Was, wenn wir unsere Lebensstile überdenken, so dass weder Mangel noch Konsumexzesse entstehen? Wo fängt man an? Diese und weitere Fragen beantwortet Lioudmila Chatalova vom Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO).

 

 

Montag, 2020-07-27

Wissenschaft für jedermann: Bioökonomie – neue Prozesse und Produkte vom Urwald bis zum Auto

Die wachsende Bevölkerung und die zunehmenden Ansprüche der Menschheit an Lebensqualität führen zu verstärkter Ausbeutung und Belastung natürlicher Ressourcen. Die Bioökonomie versucht, wirtschaftliche Prozesse biologischer und nachhaltiger, vor allem aber unabhängiger von fossilen Rohstoffen und problematischen Verarbeitungsprozessen zu gestalten und damit die negativen Auswirkungen menschlichen Wirtschaftens zu mindern. Grundlage aller bioökonomischen Prozesse ist die pflanzliche Produktivität. Eine wesentliche Rolle spielt neben der Verbesserung pflanzlicher Leistung unter zunehmendem Stress, z.B. durch Trockenheit, auch die umfassendere Nutzung pflanzlicher Biomasse für hochwertige Produkte, also vor allem jenseits einer energetischen Nutzung. Dafür ist die Entwicklung neuer chemischer und biologischer Methoden und Prozesse unabdingbar, möglichst im Sinne praktikabler Wertschöpfungsketten und Kreisläufe. Die gegenüber der Petrochemie geänderte chemische Zusammensetzung pflanzlicher Rohstoffe erfordert neue Umwandlungsprozesse in der industriellen Produktion, bei denen zunehmend biologische, katalytische, aber auch besonders effiziente chemische Verfahren genutzt werden.

Im Vortrag wird auf die Funktion und Bedeutung der Pflanzen und ihrer Biodiversität für langfristiges wirtschaftliches Handeln eingegangen und wie daraus ein Mehrwert für die deutsche und internationale Wirtschaft entstehen kann. Dies wird anhand von Beispielen aus meiner eigenen (chemisch-biochemisch-pharmazeutischen) Forschung als auch anhand von Projekten aus dem Leibniz-WissenschaftsCampusHalle - Pflanzenbasierte Bioökonomie "vom Molekül zur Gesellschaft" erläutert. Dabei werden vorwiegend wissenschaftliche Fragestellungen, aber auch gesellschaftliche und  politisch-bürokratische Hürden auf diesem Weg angesprochen.

Ein Vortrag von WCH-Sprecher Ludger A. Wessjohann.

 

Eintritt und Reservierung
Eintritt 3,– €, private Mitglieder frei
Abendkasse ab 18.00 Uhr, Eingangshalle
Einlass 18.30 Uhr, Ehrensaal, Beginn 19.00 Uhr
Reservieren Sie telefonisch oder online.
Am Montag, Dienstag und Mittwoch vor dem
jeweiligen Vortrag von 9.00 –16.00 Uhr.
• Telefon 089 / 21 79 - 221
www.deutsches-museum.de/angebote/vortraege/
fuer-jedermann/online-reservierung/

 

Sonntag, 2020-07-26

Wissenschaft für jedermann: Bioökonomie – neue Prozesse und Produkte vom Urwald bis zum Auto

Die wachsende Bevölkerung und die zunehmenden Ansprüche der Menschheit an Lebensqualität führen zu verstärkter Ausbeutung und Belastung natürlicher Ressourcen. Die Bioökonomie versucht, wirtschaftliche Prozesse biologischer und nachhaltiger, vor allem aber unabhängiger von fossilen Rohstoffen und problematischen Verarbeitungsprozessen zu gestalten und damit die negativen Auswirkungen menschlichen Wirtschaftens zu mindern. Grundlage aller bioökonomischen Prozesse ist die pflanzliche Produktivität. Eine wesentliche Rolle spielt neben der Verbesserung pflanzlicher Leistung unter zunehmendem Stress, z.B. durch Trockenheit, auch die umfassendere Nutzung pflanzlicher Biomasse für hochwertige Produkte, also vor allem jenseits einer energetischen Nutzung. Dafür ist die Entwicklung neuer chemischer und biologischer Methoden und Prozesse unabdingbar, möglichst im Sinne praktikabler Wertschöpfungsketten und Kreisläufe. Die gegenüber der Petrochemie geänderte chemische Zusammensetzung pflanzlicher Rohstoffe erfordert neue Umwandlungsprozesse in der industriellen Produktion, bei denen zunehmend biologische, katalytische, aber auch besonders effiziente chemische Verfahren genutzt werden.

Im Vortrag wird auf die Funktion und Bedeutung der Pflanzen und ihrer Biodiversität für langfristiges wirtschaftliches Handeln eingegangen und wie daraus ein Mehrwert für die deutsche und internationale Wirtschaft entstehen kann. Dies wird anhand von Beispielen aus meiner eigenen (chemisch-biochemisch-pharmazeutischen) Forschung als auch anhand von Projekten aus dem Leibniz-WissenschaftsCampusHalle - Pflanzenbasierte Bioökonomie "vom Molekül zur Gesellschaft" erläutert. Dabei werden vorwiegend wissenschaftliche Fragestellungen, aber auch gesellschaftliche und  politisch-bürokratische Hürden auf diesem Weg angesprochen.

Ein Vortrag von WCH-Sprecher Ludger A. Wessjohann.

 

Eintritt und Reservierung
Eintritt 3,– €, private Mitglieder frei
Abendkasse ab 18.00 Uhr, Eingangshalle
Einlass 18.30 Uhr, Ehrensaal, Beginn 19.00 Uhr
Reservieren Sie telefonisch oder online.
Am Montag, Dienstag und Mittwoch vor dem
jeweiligen Vortrag von 9.00 –16.00 Uhr.
• Telefon 089 / 21 79 - 221
www.deutsches-museum.de/angebote/vortraege/
fuer-jedermann/online-reservierung/

 

Freitag, 2020-06-26

Online-Kindervorlesung zum Thema „Bits, Bytes & Burger?! Digitalisierung in der Lebensmittelproduktion“

Im Rahmen des IAMO Forum 2020 findet am Freitag (26. Juni 2020) von 13 - 14 Uhr eine Online-Kindervorlesung zum Thema „Bits, Bytes & Burger?! Digitalisierung in der Lebensmittelproduktion“ statt. Die Referentin Iren Schulz wird erklären, was digitale Technologien sind, wo sie in der Lebensmittelproduktion eingesetzt werden und wie sie zu einer gesunden Ernährung beitragen können.

Alle Kinder (im Alter von 7 – 12 Jahren), Eltern und interessierte Personen sind mit ihrem PC, Tablet oder Smartphone zur kostenfreien Vorlesung eingeladen. Die Zugangsdaten werden kurz vorher auf der Webseite veröffentlicht: www.iamo.de/kindervorlesung.

 

 

Donnerstag, 2020-03-05

SALON: Global Agriculture #02

Impulse für die pflanzenbasierte Bioökonomie – Fokus Photosynthese

Das Wissenschaftsjahr 2020 steht im Zeichen der Bioökonomie und der Transformation hin zu einer kreislauforientierten und biobasierten Wirtschaft. Die Pflanzenforschung und Pflanzenzüchtung sind wichtige Treiber dieses Wandels, da Pflanzen und pflanzenbasierte Rohstoffe zu den wichtigsten Ressourcen der Bioökonomie zählen.
Die Erforschung und Optimierung der Photosynthese spielt deshalb eine wichtige Rolle, ist aber bei weitem nicht der einzige Baustein. Der Beitrag der Pflanzenforschung und -züchtung im Hinblick auf die Bioökonomie geht weit darüber hinaus. Als wichtigster biologischer Prozess der Erde soll die Photosynthese dennoch als Ausgangspunkt für die Fragen dienen, welchen Beitrag die Pflanzenforschung und Pflanzenzüchtung bei der Transformation zur Bioökonomie leisten und wie es um die Möglichkeiten steht, die Biologisierung der Wirtschaft mitzugestalten und voranzutreiben.
Im Fokus des SALON Global Agriculture stehen drei Fragen:

  • Welche Rolle spielt die Pflanzenforschung bei der Transformation zur Bioökonomie?
  • Wie kann die Sichtbarkeit, Wahrnehmung und Akzeptanz der Bioökonomie, der Pflanzenforschung und Pflanzenzüchtung erhöht werden?
  • Wo müssen in den nächsten Jahren neue Forschungsschwerpunkte und förderpolitische Akzente gesetzt werden?

 

Mittwoch, 2020-03-04

SALON: Global Agriculture #02

Impulse für die pflanzenbasierte Bioökonomie – Fokus Photosynthese

Das Wissenschaftsjahr 2020 steht im Zeichen der Bioökonomie und der Transformation hin zu einer kreislauforientierten und biobasierten Wirtschaft. Die Pflanzenforschung und Pflanzenzüchtung sind wichtige Treiber dieses Wandels, da Pflanzen und pflanzenbasierte Rohstoffe zu den wichtigsten Ressourcen der Bioökonomie zählen.
Die Erforschung und Optimierung der Photosynthese spielt deshalb eine wichtige Rolle, ist aber bei weitem nicht der einzige Baustein. Der Beitrag der Pflanzenforschung und -züchtung im Hinblick auf die Bioökonomie geht weit darüber hinaus. Als wichtigster biologischer Prozess der Erde soll die Photosynthese dennoch als Ausgangspunkt für die Fragen dienen, welchen Beitrag die Pflanzenforschung und Pflanzenzüchtung bei der Transformation zur Bioökonomie leisten und wie es um die Möglichkeiten steht, die Biologisierung der Wirtschaft mitzugestalten und voranzutreiben.
Im Fokus des SALON Global Agriculture stehen drei Fragen:

  • Welche Rolle spielt die Pflanzenforschung bei der Transformation zur Bioökonomie?
  • Wie kann die Sichtbarkeit, Wahrnehmung und Akzeptanz der Bioökonomie, der Pflanzenforschung und Pflanzenzüchtung erhöht werden?
  • Wo müssen in den nächsten Jahren neue Forschungsschwerpunkte und förderpolitische Akzente gesetzt werden?

 

Montag, 2020-02-17

Save the Date - Bioeconomy Conference 2020 (17/18 Juni)

Die International Bioeconomy Conference lädt am 17. und 18. Juni wieder in die Leopoldina in Halle.

Im Jahr 2020 wird die Konferenz bereits zum 9. Mal in Halle an der Saale stattfinden, um Sachsen-Anhalt und Mitteldeutschland als Vorzeigeregion der biobasierten Forschung und Industrie darzustellen und zu stärken. Die Internationalisierung auf dem Gebiet der Bioökonomie ist uns dabei sehr wichtig, wobei wir dieses Mal zahlreiche renommierte Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft aus der Partnerregion Ostseeregion erwarten.

Weitere Informationen und Anmeldungen finden Sie hier.

Sonntag, 2020-02-16

Save the Date - Bioeconomy Conference 2020 (17/18 Juni)

Die International Bioeconomy Conference lädt am 17. und 18. Juni wieder in die Leopoldina in Halle.

Im Jahr 2020 wird die Konferenz bereits zum 9. Mal in Halle an der Saale stattfinden, um Sachsen-Anhalt und Mitteldeutschland als Vorzeigeregion der biobasierten Forschung und Industrie darzustellen und zu stärken. Die Internationalisierung auf dem Gebiet der Bioökonomie ist uns dabei sehr wichtig, wobei wir dieses Mal zahlreiche renommierte Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft aus der Partnerregion Ostseeregion erwarten.

Weitere Informationen und Anmeldungen finden Sie hier.